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Heidelberg Hockey Society

 

Die Hornys sind Meister!

Oder: Der FC Bayern der Verbandsliga wieder auf dem Olymp!

(Nachbericht)

Große Worte als Überschrift zu einem denkwürdigen Tag in der Geschichte der Horny-Boys! Dass wir wieder mal Meister geworden sind, ist nur das eine. Die Tatsache, dass sich unsere Gegner genauso auf ein Spiel gegen die HBs vorbereiten, wie alle 17 Fußballbundesligisten auf ein Spiel gegen den FCB, ist das, was uns stolz machen kann!!!

Aber der Reihe nach:

Liebe Hornys, wir werden langsam alt. Treffpunkt um 10.45 Uhr an einem Samstag Morgen. Mathaise-Markt in Schriesheim, Partys wohin man schaut und...... alle sind pünktlich!!!!!! Seit wann gibt’s denn so was???? Ok, Mika und Atze waren bis um 5 unterwegs, aber trotzdem so gut wie pünktlich und wohlriechend auf dem HCH. Auch unser Altstadt-Bäcker Gundel gab sich die Ehre, obwohl er nicht als Spieler zur Verfügung stand. Er wollte es dennoch nicht versäumen, den für diesen Tag in den Kader berufenen Matadoren mit feinstem Backwerk die nötige Kraft zu geben. Großes Lob!!

Woldo und CC flogen direkt nach Ludwigsburg ein. Woldo nutze die Zeit um seiner Liebsten und ab Juni „Ex-Freundin“ – „Neu-Frau“ das Ludwigsburger Schloss als seinen Landsitz zu verkaufen. CC schwindelte ebenfalls mal wieder vor zu arbeiten und trieb sich auf den Skipisten und Apres-Ski-Partys unserer Alpennachbarn herum. Dass dies keine optimale Vorbereitung für unseren „Trink- und Party-Automaten“ sein würde, war klar – dazu nachher noch mehr.

Das erste Spiel gegen unseren direkten Konkurrenten dem „Club an der Enz“ war das entscheidende Spiel um die Meisterschaft. Der Club an der Enz bot ein junges hungriges Team auf. (Wie sich herausstellen sollte, müssen unsere jungen Enzer Freunde anlässlich des gemeinsamen Frühstücks einiges an rohem Fleisch zu sich genommen haben, welches seine Wirkung nicht verfehlte.)

Die Vorbereitung dieser Jungs kann als Champions-League- tauglich bezeichnet werden: Geheime Spione hatten unbemerkt von den Verantwortlichen der HBs geheime Video-Aufzeichnungen des 1. Spieltages der HBs gemacht! (Hier sind die Juristen der HBs gerade dabei, den Vorfall rechtlich aufzubereiten). Die Analyse wurde den Enzer Spielern in den vergangenen Wochen etliche Male vorgespielt und unbestätigten Berichten zufolge auch in schriftlichen Tests abgeprüft! Weiterhin wurde vor unserem 5er-Würfel gewarnt, der scheinbar unüberwindlich wäre.... Allerdings ist der Enzer Coach ein alter Fuchs und berichtete in einem Interview mit der Vaihinger Presse, er habe eine adäquate Taktik für seine Mannschaft ersonnen, die uns zur Strecke bringen könnte. Außerdem wurde erstaunlicherweise seitens der Enzer Mannschaftsführung ermittelt, dass unser CC der Spielmacher wäre?!?!?!? Der Artikel aus der Vaihinger Presse wird uns noch zugespielt und natürlich veröffentlicht.

Aber nicht nur die Spieltaktik war akribisch geplant, sondern auch die Vorbereitung der Enzer Fohlentruppe. Morgens wurde, wie bereits erwähnt, das Fleisch bei einem gemeinsamen Frühstück den durchtrainierten Körpern zugeführt. Danach folgte ein meditativer Spaziergang um einen See und hiernach ein Aufwärmprogramm in der Halle, dass jeden Feldwebel den Glanz in die Augen gezaubert hätte!! Bei dieser ausgeklügelten Vorbereitung griff der Trainer des Club an der Enz auf seine Bundesligaerfahrung mit dem HC Kaiserlautern zurück... „...das haben wir bei K’Lautern immer so gemacht“ – ja, klar, so um 1968 rum...!

Liebe Hornys: Ihr werdet mir zustimmen, wenn ich die Vorbereitung unserer Enzer Freunde für ein Spiel gegen uns als angemessen bezeichne!!!! Der FCB lässt grüßen!!

Leider konnten wir uns in Sachen Vorbereitung und Respekt für den Gegner nicht revanchieren. CC kam 15 Minuten vor Spielbeginn in der Halle an. Dass er 3 Tage am Stück gefeiert hatte, glauben wir sofort. Dass er während dieser Zeit Wasser und reinigende Chemikalien an einen Körper gelassen hat, keiner. Der Geruch unseres Mittelfeldmotors lag zwischen in sauer Bier frittierten Zwiebelringen und 10 toten Frettchen...

Folgerichtig gehörte CC nicht zur Starting- Five. Dies wiederum stellte sich als taktische Meisterleistung heraus, da der von Enz abgestellte Sonderbewacher von CC völlig aufgeschmissen war! Was tun? Sich neben CC auf die Bank der HBs setzen – bei dem Gestank? Sich wieder umziehen und nach Hause fahren??

Das Spiel war mehr als ruppig, da die Enzer die Energien des blutigen Fleisches konsequent einsetzten. Einzelheiten erspare ich mir hier, aber Woldo wurde ein wenig sauer, als sein Gegenspieler seine noch ungeborenen Söhne und damit zukünftigen HBs mit dem Hockeystock massierte. O-Ton Zütz: „...wenn das mein Sohn gewesen wäre, hätte er ein paar hinter die Ohren bekommen – vom Alter her würde der passen!!“

Das Spiel war sehr spannend: 1:0 für die HBs durch einen 7-Meter von Woldo, dem die Massage scheinbar gut getan hatte. Den Ausgleich der Enzer werden wir demnächst auf RTL2 sehen, wenn wieder die Sendung „Die Dümmsten Abwehrspieler Deutschlands“ ausgestrahlt wird. Seb, Chim! – Glückwunsch! Jedes ausgestrahlte Video wird mit 100 Euro honoriert!!!

Das 2:1 erzielte der umsichtige gewandte, gut aussehende, eloquente und agile JJ: Der erste Gegenspieler war gegen den Vorhandzieher machtlos, der verzweifelt hinzu geeilte zweite Abwehrspieler fiel dem Bergheimer Kreisel zum Opfer und der Torwart konnte froh sein, dass er nicht durch den geschossähnlich anrauschenden Ball getroffen wurde. Die weiteren Tore zum 4:2 Sieg steuerte Woldo bei, der an diesem Tage nicht zu stoppen war.

Selbst das Herausnehmen des Keepers in den Schlussminuten brachte den Enzern nichts mehr. Das Spiel war zu Ende, die Hornys waren durch den Sieg in der Tabelle nicht mehr zu überholen und damit Meister!

Leider hielten sich die die Enzer Spieler nicht an die während des Spiels von Chim vereinbarten Treffen zur Aufarbeitung einiger ausgesuchter Spielszenen ? . „...wir sprechen uns, Freundchen!!!“ – Mit dem Spieler wurde nicht gesprochen, weil er bei der Verabschiedung schon nicht mehr gesichtet wurde... Macht nix Chim! Wir sehen ihn ja nächstes Jahr wieder!!

Das letzte Spiel des Tages gegen die sich wacker schlagenden Mannen aus Bietigheim war dann reine Formsache: Ein letztendlich ungefährdeter 8:6-Sieg, in welchem vor allem unser Wunderstürmer Ali Gegner und Zuschauer in Verwunderung versetzte...

Die Meisterfeier im Club wurde mit kulinarischen Fantasien von unserem Tremi begangen: Heisses Schnitzel, warme Soße aus feinem Silber-Terrinen und kaltes Bier!! Wir bedanken uns für die richtige Anordnung der Temperaturzustände.

Fazit: Die Hornys sind bereit, auch auf nationaler Ebene ihrer Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen: Deutsche Meisterschaft uff Kölle – Wir kommen!! Ob wir diesmal Ausgehtrikots haben??? CC, ich bin gespannt!!!

Ach ja: Die Tore des Spieltages. Nachdem beim letzten Bericht Diskussionen aufkamen, ob ich, JJ, tatsächlich 14 Tore geschossen habe, will ich klarstellen, dass es sich hierbei um eine Tatsachenentscheidung des Verfassers gehandelt hat, die keine nachträgliche Änderung zulässt. Diese mal war ich ähnlich erfolgreich: Woldo 9, JJ 2 Tore und CC 1 Tor!!

Da ich als Verfasser des Artikels an dem Wettbewerb um die HB-Torjägerkrone nicht teilnehmen durfte, ist nun mit großem Abstand Woldo unser neuer Torjäger 2007. Woldo, herzlichen Glückwunsch!!!!!

Für die Freunde des gepflegten Freibiers ist eventuell noch folgende Statistik interessant: Siebenmeter 3, davon getroffen: Woldo 1. Davon verschossen: Woldo 1 und verschossen und dabei zusätzlich noch den gegnerischen Torhüter an Leib und Leben gefährdet: CC 1.

Ladi, ladi, ladiiiiiiii ooooooooooooohh, laaaaaaaaaaaaadiooooooo,..........

So, ich will jetzt aber keine Beschwerden mehr hören und würde zu kurze Berichte schreiben!!!!!! (Verdammt nochmal)

Autor: JJ


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