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Heidelberg Hockey Society

 

Bericht vom 27. Internationalen Hanauer Senioren-Hallen-Hockey-Turnier

9.-11. November 2007

 (Nachbericht)

Der Hattrick beim 27. Internationalen Senioren-Hallen-Hockey-Turnier in Hanau war fest eingeplant, als sich zunächst acht Horny Boys um unseren Ober-Horny Stefan „Günter“ Mock am Freitag Abend im Mannschaftshotel in Hanau zusammenfanden. Beruflich bedingt sollten in der Nacht noch Chim „Atze“ Pries und am nächsten Morgen 3 weitere Recken das Team verstärken. Wie ernst es den Hornys mit der Titelverteidigung war, unterstreicht der drei Mann starke Betreuerstab, bestehend aus Yves „Erich“ Marinoff, Jürgen „Frottee-Jürgen“ Sieler und Andreas „Maurice“ Henning, welcher extra für dieses Turnier aufgeboten wurde.

Traditionell können die ersten drei Punkte beim Turnier schon freitags an der Bar eingespielt werden. Diese Punkte wurden von den acht anwesenden Horny Boys in der gewohnten Professionalität eingespielt. Wie wichtig diese ersten drei Punkte sein können, sollte der weitere Turnierverlauf noch zeigen.

Ebenso professionell wurde das erste Spiel gestaltet. Eine konzentrierte Abwehrarbeit, vier blitzsauber heraus gespielte Tore und schließlich eine fehlerfreie Torwartleistung führten zu einem nie gefährdeten 4:0-Sieg gegen den hoch motivierten Vertreter aus Italien Villa Franca. Die Sportskameraden aus Italien mussten neidlos anerkennen, dass die Hornys ihrem Gegner in allen Belangen überlegen waren. Für die Statistik: Die Tore teilten sich Heiko „Heijo“ Schäfer und Günter brüderlich. Die Horny Boys waren somit einmal mehr ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Eine Favoritenrolle, die auch optisch durch die in der Halle aufgestellten Horny-Fahne, dem Horny-Plakat und dem am Spielfeldrand platzierten Horny-Aufsteller zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Aufgrund der gezeigten Leistung konnte beruhigt dem schon für den Gruppensieg vorentscheidenden Spiel gegen Kaiserslautern entgegengesehen werden. Selbst die lange Spielpause (knapp 5 Stunden) zwischen den beiden Matches konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Ein Sieg wäre gleichbedeutend mit dem sicheren Finaleinzug gewesen. Eine Anfangs überlegene geführte Partie wurde bedingt durch mangelnde Chancenausbeute und durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen hervorgerufene Unkonzentriertheiten leichtfertig aus der Hand gegeben. So wurde jeweils vor den ersten beiden Gegentoren mit Schiedsrichterentscheidungen gehadert. Spätestens nach dem durch eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters resultierenden 0:3 und einem nicht gegebenen Siebenmeter, ging der rote Faden im Horny-Spiel endgültig verloren. Die 0:4-Niederlage war letztendlich zu hoch, aber aufgrund der Leichtfertigkeit am Anfang nicht unverdient. Kaiserslautern hatte somit alle Möglichkeiten den Finaleinzug am nächsten Tag im letzten Gruppenspiel aus eigener Kraft perfekt zu machen.

Unmittelbar nach dem Spiel zog der Taktik-Trainer Frottee-Jürgen die Konsequenz und trat von seinem Posten mit sofortiger Wirkung zurück. Ein Nachfolger war mit Erich schnell gefunden, der seine Aufgabe auch (zunächst) sehr ernst nahm. Enttäuscht von dem Spielverlauf zog man sich ins Mannschaftshotel zurück, um sich für die Players-Night (natürlich im Horny-Ausgeh-Dress) fertig zu machen. Dort wurde kräftig geschlemmt und natürlich auch der Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann gebracht. Nach der Abendveranstaltung traf sich die komplette Mannschaft inkl. Betreuerstab noch an der Hotelbar, um sich der vollmundigen Ankündigung unseres nächsten Gegners, den Sieg an der Bar auszutrinken, zu stellen. Es sollte bedingt durch den Barkeeper ein unvergesslicher Abend werden. Letzter holte seine Gitarre und spielte einen Gassenhauer nach dem anderen. Die Getränke gab’s in Selbstbedienung. Am Rande bemerkt sei, dass unser Gegner seiner Ankündigung nicht nachkam und frühzeitig ins Bett gegangen war. Die Hornys wiederum waren wieder einmal bis zum Ende mit von der Partie.

Der Gegner DeuBuMi (Deutschlands bunte Mischung…was für ein Name!?) konnte am nächsten Morgen auch auf dem Spielfeld nicht überzeugen und wurde mit Toren von Karsten „CC“ Klische und Atze mit 2:0 geschlagen. Ein vom Gegner recht hart geführtes Match am frühen Sonntagmorgen fand so seinen verdienten Sieger. Lobend sei auch erwähnt, dass bis auf zwei Ausfälle (Namen seien an dieser Stelle nicht genannt), das komplette Horny-Aufgebot trotz des Schlafdefizits und der frühen Morgenstunde auf dem Feld bzw. auf der Bank zu finden war. Das Spiel um Platz 3 war somit erreicht und man zog sich nun noch mal zum gemeinsamen Frühstück ins Mannschaftshotel zurück. Um 12 Uhr dann die Überraschung, Kaiserslautern hatte in seinem letzten Gruppenspiel überraschend nur Unentschieden gespielt, so dass es Dank der am ersten Abend eingespielten „Party-Punkte“ doch noch zum Finale reichte.

Im letzten Spiel des Turniers galt es nun gegen den ungeschlagenen Sieger der anderen Gruppe, den TSV Ludwigsburg, zu bestehen. Nach gutem Start der Hornys konnte man eigentlich nur die mangelnde Chancenausbeute bemängeln und das sollte sich im weiteren Spielverlauf bitter rächen. Ein unglückliches Gegentor und ein 9-Meter (es wurde ohne Ecken gespielt!) stellten den anfänglichen Spielverlauf auf den Kopf. Da nun die Zeit davonlief, wurde alles nach vorne geworfen, was ein weiteres Kontertore zur Folge hatte und letztendlich das Finale deutlich zu hoch mit 0:3 verloren ging. Trotz der Niederlage war man sich einig, hier das beste Spiel des Turniers seitens der Hornys gesehen zu haben. Dies war jedoch ein schwacher Trost, durfte man den Pokal kein drittes Mal in Folge mit nach Heidelberg nehmen.

 

Einen herzlichen Dank gilt noch unseren Gastgebern Hanau und natürlich unserer langjährigen Betreuerin Heike, die sich leider frühzeitig im Turnier schwer verletzt hat. Gute und schnelle Besserung auch noch Mal an dieser Stelle.

 

Für die Horny Boys gespielt haben:

Werner „Mooler“ Fischer

Elmar „Elm“ Müller

Chim „Atze“ Pries

Heiko „Heijo“ Schäfer

Karsten „CC“ Klische

Stefan „Günter“ Mock

Carsten „Cade“ Hannemann

Alexander „Ali“ Werner

Peter „PV“ Vierneisel

 

Betreuer:

Yves „Erich“ Marinoff

Andreas „Maurice“ Henning

Jürgen “Frottee-Jürgen” Sieler

 

(Autor: Maurice)